Radwandern und Fahrradcamping: Unsere besten Tipps

Eine beliebte Form der Freizeitgestaltung ist das Radwandern, oft in Verbindung mit Camping. Das Erleben der Umwelt steht hier vor dem bloßen Erreichen eines Ziels, somit stellt der Spaß an der Fahrradtour den wichtigsten Aspekt beim Radwandern dar. Diese spezielle Form des Fahrradfahrens bietet sich vor allem für „Genussradler“ an, die ihr Tempo und den Streckenverlauf gern individuell bestimmen möchten. Die wichtigsten Basics dazu gibt es hier.

Worauf ist beim Radwandern zu achten?

Weil das Erfahren der Umwelt die Erlebnisqualität des Radfahrens enorm steigert, ist es selbstverständlich empfehlenswert, einen landschaftlich reizvollen Streckenverlauf zu wählen. Auch kulturelle Höhepunkte kann man genießen, indem man attraktive Städte und Ortschaften in den Streckenverlauf der Radroute einbindet. Glücklicherweise gewinnt der Fahrradtourismus zunehmend an Bedeutung und Radwanderrouten sind mittlerweile gut ausgeschildert. Auch spezielle Karten mit Radwegen für die verschiedenen Regionen Deutschlands sowie für das gesamte Bundesgebiet sind vielerorts erhältlich. Verschiedene Online-Dienste leisten nützliche Hilfe bei der Planung von Radtouren. Somit sollte die Planung des Fahrradurlaubs oder der Fahrradtour kein Problem mehr darstellen.

Im Prinzip kann man mit jedem Fahrradtyp Radwandern – ob Mountainbike, Tourenrad und selbst mit dem Rennrad. Üblicherweise empfiehlt sich jedoch ein hochwertiges Trekkingbike, Tourenrad oder Fitnessbike. Durch die sportliche Sitzposition von Mountainbikes und Rennrädern kommt man leicht in Versuchung, auch eine sportliche Fahrweise anzunehmen. Aber nicht nur das Fahrrad an sich schafft die Voraussetzungen für gemütliches Radwandern, sondern auch die Einstellung verschiedener Komponenten wie Sattel, Vorbau, Lenker, Sattelstütze usw.

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Welche Ausrüstung benötigt man beim Radwandern?

Das Reisen mit dem Fahrrad möchte gut geplant sein. Je weiter das Ziel, desto mehr Möglichkeiten hat man, das Ziel zu erreichen. Da jedoch nicht jeder Weg für eine Fahrradtour geeignet ist, sind gekennzeichnete Fahrradwege zu bevorzugen. Nicht immer sind Wege vorhanden, die für Fahrräder ideal sind, daher sollte man sich auch auf unerwartete Dinge während einer solchen Radreise gefasst machen.

Eine Notfallausrüstung ist Pflicht und sollte im Gepäck nicht fehlen. Dazu zählen etwa eine Fahrradpumpe und Flickzeug, falls ein Reifen repariert werden muss. Des Weiteren sollte man auch Verbandszeug mit sich führen, für den Fall, dass ein Sturz nicht mehr verhindert werden kann. Last but not least ist eine Liste mit Rufnummern hilfreich, die man im Notfall kontaktieren kann. Sollte am Fahrrad etwas mehr defekt sein, sind Fahrradwerkstätten auf der Route ausfindig zu machen, damit man seine Reise nach Möglichkeit fortführen kann.

Das Gepäck ist im Idealfall leicht und überschaubar. Schließlich gilt: Je mehr eingepackt wird, desto mehr Kraft braucht man, um sich mit Fahrrad und Gepäck vorwärts zu bewegen. Allerdings hängt die Gepäckmenge natürlich maßgeblich von Ort und Ziel der Reise ab – eine mehrtägige Fahrradtour in Japan wird deutlich mehr erfordern als der Tagesausflug in heimischen Gefilden.

Campen mit dem Fahrrad

Apropos „mehrtägig“: Richtig knifflig wird es, wenn neben der normalen Ausrüstung für die Fahrradtour auch noch Campingutensilien mitgeführt werden müssen. Auch hierbei gilt es nach Möglichkeit, sich auf das Nötigste zu beschränken. Ein leichtes Tarp oder Zelt eine aufblasbare Matratze und ein Leichtschlafsack bilden die Basisausstattung, zumindest für die wärmeren Monate des Jahres. Ergänzt wird das Ganze durch einen Vorrat an Proviant und eine Kochmöglichkeit, etwa ein kleiner Gaskocher samt Kartusche.

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Abschließender Tipp für alle, die weniger Campingutensilien mitnehmen möchten: Fahrradfreundliche Unterkunftsbetriebe sind in Deutschland inzwischen weit verbreitet, vor allem natürlich in Regionen mit regem Fahrradtourismus. Auch in Österreich gibt es fast flächendeckend Gastbetriebe, die sich speziell auf die Beherbergung von Radfahrern eingerichtet haben. Hier findet man meist recht einfache Zimmer vor, oft mit eigener Kochmöglichkeit, so dass der Radreisende zumindest auf das Mitführen von Zelt, Schlafsack und Co. verzichten kann. Teilweise gibt es auch auf Campingplätzen einfache Holzhütten, die Radwanderer für eine oder mehrere Nächte mieten können.

Redaktionsleitung

Kai ist die Leitung der Redaktion von Campingkultur.net. Er korrigiert und lektoriert zusammen mit Jenny sämtliche angelieferten Texte, bevor sie veröffentlicht werden. Kai liebt es, sich im Freien aufzuhalten. Zelten, Wandern, draußen sein ist seine Devise. Egal ob im Ruhrgebiet oder im tiefsten Dänemark. Hauptsache unterwegs in der Natur ist das Motto von Kai. Auch wenn er den Wohnwagen liebt, so zeltet er doch in der warmen Jahreszeit besonders gerne. Begleitet von seiner Frau Eva und den bereits erwachsenen Kindern testet er gerne neue Produkte. Hinweis: diese Box zeigt, wer den Text korrigiert, lektoriert und für die Veröffentlichung aufbereitet hat. Es muss sich nicht zwingend um den Autor handeln.

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