Campingküchen

20. September 2022

Auch im Campingurlaub gehört das gemeinsame Essen einfach dazu. Wer im Wohnwagen oder mit dem Zelt auf Tour ist, möchte nicht jeden Tag zum Essen gehen. Sich selbst zu versorgen ist einfach eine gute Alternative. Dafür wird natürlich eine Kochmöglichkeit benötigt, die aus mehr besteht, als aus einem kleinen Gaskocher am Zeltboden. Denn während ein Wohnmobil in aller Regel mit einer integrierten Küche ausgestattet ist, muss man für einen Camper oder ein Wohnzelt erst eine Campingküche aufstellen. Ein guter Platz dafür ist das Vorzelt. Hier haben Camper in einer Küche dann alles, was sie benötigen, griffbereit zur Hand. Um Besteck oder Pfannen zu finden, müssen sie nicht in mitgebrachten Kisten kramen. Campingküchen sind ideal für Camper, die länger auf dem Campingplatz bleiben, dort vielleicht ein Vorzelt haben oder sogar Dauercamper sind.

Das Wichtigste in Kürze

  • Campingküchen bieten auf Reisen unschätzbaren Komfort.
  • Entscheidender Vorteil sind ein akzeptables Packmaß und ein geringes Gewicht.
  • Die Modelle sollten allerdings eine gute Stabilität bieten.
  • Aufbau und ihr Abbau sollten einfach sein und schnell möglich sein.
  • Ein platzsparender Transport ist ein weiterer Pluspunkt.

Unter dem Begriff der Campingküche werden mobile Kochgelegenheiten zusammengefasst, die immer eine bestimmte Struktur und einen speziellen Aufbau haben. Dort werden Utensilien für das Kochen aufbewahrt und Speisen bereitet. Eine typische Campingküche muss deshalb bestimmte Merkmale und Elemente zeigen.
Zum Kochen, Grillen und die Zubereitung wird eine Tischplatte benötigt. Je größer diese ist, desto besser.
Elemente zu Aufbewahrung von Utensilien und lagerbaren Lebensmitteln, wie Reis, Nudeln oder Gewürze könnten aus Regalen, Ablagefächern oder Beistelltischen bestehen.
Für Handtücher und noch mehr spezielle Utensilien braucht es Befestigungselemente.
Der Grill wird sicher und standfest auf einem Seitenständer abgestellt. Dieses Gestell kann auch anderen Zwecken dienen.
Für das Kochen am Abend empfiehlt sich eine Aufhängung für Lampen oder Laternen.
Ein Spülbecken macht die Ausrüstung vollständig.
Für den Transport der Campingküche sollte es, je nach Art des Models, eine gute Tasche zu Aufbewahrung und den Transport geben.

Vielfalt der Modelle

Campingküchen gibt es von zahlreichen Anbietern in vielen unterschiedlichen Varianten. Die Modelle unterscheiden sich sehr stark in ihrer Größe, in Bezug auf die Konstruktion und bei der Ausstattung. Es gibt sehr einfache Campingküchen, die aus nicht viel mehr bestehen als aus einem bis zwei Campingschränken. In der Regel sind das Faltschränke aus einem wetterfestem Polyester, die mit einem Reißverschluss geschlossen werden.
Andere mobile Küchen haben zusätzlich einen Beistelltisch, Campingstühle und Regale. Zwischen 80 und 150 Zentimeter sind typische Campingküchen lang, ihre Höhen reichen von 50 bis etwa 90 Zentimeter. Zwischen sechs und elf Kilogramm wiegen die transportablen Küchen. Auch beim Preis gibt es große Unterschiede. Gute Modelle kosten zwischen 80 Euro und 200 Euro. Natürlich gibt es noch preiswertere und auch deutlich teurere Küchen für das Camping. Letztendlich hängt der Preis auch von der Ausstattung ab.
Die Mehrzahl der Hersteller bietet Campingküchen in nicht nur einer Ausführung an. In Bezug auf das Design setzen die Hersteller dabei allerdings auf unterschiedliche Strategien. Einige setzen bei allen ihren Modellen wegen der besseren Erkennbarkeit auf in etwa gleiche oder ähnliche Ausführungen. Andere wiederum arbeiten ganz bewusst mit Unterschieden.

Unterschiedliche Materialien

Viele Campingküchen werden heute aus Aluminium gefertigt oder in einer Alubox verstaut und geliefert. Als Material hat Aluminium unschlagbare Vorteile. Es ist leicht und dennoch stabil und punktet außerdem mit Langlebigkeit.
Ähnliche Vorteile bietet das Material Kunststoff. Eine solche Campingküche ist ebenfalls relativ leicht und damit handlich. Kunststoff ist allerdings nicht durchgehend hitzebeständig. Das wirkt sich unter Umständen beim versehentlichen Abstellen sehr heißer Töpfe auf den Oberflächen aus.
Etwas Besonderes sind Campingküchen, die aus Holz gefertigt wurden. Holz verleiht einer mobilen Küche Charme und Luxus und eignet sich deshalb eher für Menschen, die auch beim Camping auf Glamour setzen. Beim Transport und beim Aufbau ist Holz etwas schwerer als andere Materialien. Es lässt sich auch nicht so einfach auf- und wie abbauen.

Wichtige Kriterien bei der Wahl einer Campingküche

Eine Campingküche muss in erster Linie den individuellen Wünschen des Campers genügen. Es gibt also nicht die Standard-Campingküche, die sich für jeden gleichermaßen eignet. Nur in einigen wesentlichen Punkten sollten sich gute Campingküche gleichen:

  • Ihr Aufbau und ihr Abbau sollten einfach sein und möglichst schnell gehen.
  • Eine Campingküche sollte mit einem geringen Gewicht punkten.
  • Sie sollte sich möglichst platzsparend transportieren lassen.
  • Die Reinigung der Campingküche sollte einfach zu bewerkstelligen sein.
  • Integrierte Staufächer müssen ausreichend Platz bieten.

Größe und Mobilität

Von nur kleinen, schmalen Blöcken mit nur etwas Stauraum und wenig Fläche zum Kochen bis hin zu großen Blöcken mit zusätzlicher Arbeitsfläche und Platz für eine Abwaschschüssel reichen heute die Maße einer transportablen Küche. Wenn man als Camper unterwegs ist, ist Größe natürlich immer auch ein Luxus, den man mit und Platz und zusätzlichem Gewicht bezahlt.
Die Größe einer Campingküche ist deshalb ein sehr individueller Faktor. Es kommt darauf an, wie viele Personen die Küche ständig nutzen und für wen alles Essen zubereitet wird. Wer grundsätzlich allein oder maximal zu zweit unterwegs ist, braucht ein deutlich kleineres Modell als ein Camper, der mit seiner mehrköpfigen Familie unterwegs ist und diese versorgen muss.
Bei der Frage der Größe eines Kochplatzes kommt es auch darauf an, für welche Art Camping die Küche genutzt wird und mit welchem Transportmittel der Camper auf der Reise ist.
Für ein Wohnmobil eignet sich ein mittelgroßes Modell, das sich falten lässt und so platzsparend verstaut werden kann. Gerade in einem Camper gibt es zusätzlichen Stauraum. Zudem ist der Aufbau einer faltbaren Küche relativ unkompliziert.
Für einen Van oder einen Bus: Hier ist meist etwas mehr Platz, sodass sich eine größere Campingküche unterbringen lässt. Je mehr Stauraum vorhanden ist, desto größer kann das mobile Küchenmodell sein.
Für das Auto oder einen Kombi sind kompaktere Modelle gut geeignet. Faltmaße und Gewicht sollten möglichst gering sein, da sich ein kleineres Modell gut im Auto verstauen lässt.
Für den Transport im Kofferraum sollte eine Campingküche ebenfalls im Faltmaß möglichst recht geringe Maße haben. Modelle für den Kofferraum müssen sich unbedingt sicher verstauen lassen.

Schneller Aufbau ist wichtiger Pluspunkt

Je leichter sich die Campingküche aufstellen lässt, umso besser. Der Aufbau sollte höchstens nur ein paar Minuten andauern und nicht kompliziert sein. Ausschlaggebend sind in diesem Punkt qualitativ hochwertige Scharniere. Sie müssen stabil und dennoch leichtgängig sein. Robust sollten auch die Reißverschlüsse der Faltschränke sein. Perfekt ist es, wenn sie sich einfach bedienen lassen sein und nicht klemmen.
Nicht jede der mobilen Küche ist faltbar. Einige Modelle lassen sich auf ein festes Maß klappen. Andere werden zu einer Box zusammengeklappt.

Besondere Extras für eine Campingküche

Windschutz

Ein wertvolles Plus bringen Campingküchen mit, die dem Wind trotzen. Steht die Küche in einem Vorzelt, ist sie Zugluft und Wind zwar nicht ausgesetzt. Wer aber wirklich Outdoor kocht, wird den Schutz von Kochflamme und Essen zu schätzen wissen.

Spüle

Ein Spülbecken in der Campingküche sollte groß genug sein, um auch alle Kochutensilien gut spülen zu können. Optimal ist es, wenn es auch größere Pfannen und Töpfe fasst.
Eine Extra-Spüle ist nicht unbedingt ein notwendiges Ausstattungsmerkmal für eine mobile Küche. Allerdings bringt sie einen nicht zu unterschätzenden Komfort mit. Schmutziges Geschirr kann schnell vor Ort gewaschen werden.
Nahezu alle Campingplätze bieten alternativ Waschhäuser, die auch Möglichkeiten zum Spülen von Geschirr bereithalten. Geschirr und Besteck müssen aber nicht aufwändig hin und her transportiert werden, wenn die Campingküche über eine Spüle verfügt.

Wichtige Ausstattung für die Campingküche

Viele Dauercamper verfügen selbst am Campingplatz oft über einen fast vollständigen Hausstand. Camper. Die nur ein paar Wochen im Jahr mobil unterwegs sind, reisen zwar am besten mit wenig Gewicht. Auf eine bestimmte Grundausstattung ihrer Küche sollten sie jedoch nicht verzichten.

In eine Campingküche gehören unter anderem:

Ein guter Campingkocher, zum Beispiel mit Gaskartuschen benötigt Kochgeschirr speziell für Camping, wie diverse Töpfe und Pfannen, Töpfe usw., Geschirr, wie Tassen, Teller, Schüsseln, spezielles Besteck, wie Kochbesteck, Kochmesser und Essbesteck.

Campingküchen kaufen

Campingküchen gibt es bei guten Camping-Ausstattern. Selbst Supermärkte haben zu bestimmten Zeiten das eine oder andere Modell im Programm. Diese Sonderangebote eignen sich für den versierten Camper nur bedingt. Stark im Kommen sind online angebotene Campingküchen. Sie bieten einen Vorteil: Die vielen Modelle lassen sich ausgiebig betrachten und gut vergleichen, nach dem Kauf kommen sie direkt ins Haus.

Fazit

Mit der perfekten Campingküche wird auf Reisen das gewohnte Essen zum Standard. Eine gute mobile Küche sollte transportabel, ausreichend groß und einfach im Aufbau sein. Von großer Bedeutung ist ausreichend Stauraum. Für den Campingkocher braucht es einen sicheren Platz. Optimal ist eine Campingküche außerdem, wenn ihr Packmaß klein und ihr Gewicht gering sind.

Jenny
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