Raketenofen – auch für den Campingplatz geeignet

31. Oktober 2022

Der Raketenofen lässt sich vielseitig einsetzen. Er ist daher bei vielen Anwendern beliebt – auch bei etlichen Campern hat er einen Fixplatz. Doch dürfen sich Interessenten nicht für das erstbeste Produkt entscheiden. Sie müssen im Vorfeld außerdem sicherstellen, dass dieser Ofen zu ihnen passt.  Hier erfahren potenzielle Käufer, wodurch sich ein Raketenofen auszeichnet und worauf man beim Kauf achten sollte.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Der Raketenofen ist vielseitig einsetzbar.
  • Mittlerweile ist der Ofen in verschiedenen Ausführungen zu haben.
  • Fürs Camping eignen sich kleinere und leichtere Modelle.
  • Der Betrieb ist mit natürlichen Brennstoffen möglich.
  • Vor dem Kauf sind unterschiedliche Modelle miteinander zu vergleichen.

Diese Vorteile bietet der Raketenofen

Es sprechen immer mehrere Gründe für die Nutzung eines Raketenofens. Einerseits findet bei diesem Produkt ein effizienter Verbrauch des Brennstoffs statt – denn es braucht nur wenig Energie, um Wärme zu erzeugen. Dabei heizt sich der Ofen schnell auf und verteilt die Hitze präzise auf der Kochfläche. Andererseits sind Raketenofen kompakt. Sie lassen sich in der Regel leicht transportieren und bei Bedarf schnell aufbauen. Wer also auf Reisen stets eine Kochmöglichkeit bei sich haben will, ist mit diesem Produkt gut beraten.
Die Nutzung des Geräts ist mit natürlichem Brennstoff möglich – und dieser ist in der Natur reichlich vorhanden. Anwender müssen also kein Geld ausgeben, um den Raketenofen zu betreiben.
Mittlerweile stehen Interessenten die Öfen zu erschwinglichen Preisen zur Verfügung. Dadurch stellt die Anschaffung des Geräts keine große finanzielle Belastung dar.

Auf diese Aspekte ist beim Kauf zu achten

Bevor man sich für einen Raketenofen entscheidet, sollte man das Produkt genau unter die Lupe nehmen. Es lohnt sich dabei, vor allem auf folgende Eigenschaften zu achten:

Die Größe

Bei den Maßen handelt es sich um einen wichtigen Faktor. Abhängig macht man die Produktwahl am besten vom gewünschten Einsatzbereich. Wer beispielsweise einen Raketenofen fürs Camping sucht, sollte nach einem eher kompakten Modell greifen. Dieses braucht nur wenig Platz und lässt sich daher spielend leicht transportieren. Soll der Ofen hingegen eher im Garten oder auf der Terrasse zum Einsatz kommen, darf das Gerät ruhig etwas größer sein. Die meisten Raketenöfen sind zwischen 22 und 35 Zentimeter hoch, wobei sie einen Durchmesser zwischen 20 und 40 Zentimetern haben.

Das Gewicht

Das Gewicht darf man natürlich nicht außer Acht lassen. Üblicherweise sind die Geräte zwischen vier und zehn Kilogramm schwer. Auch hier gilt: Für den mobilen Einsatz sind leichtere Modelle die beste Wahl. In diesem Kontext ist anzumerken, dass sich selbst mit kleineren Geräten schmackhafte Speisen zubereiten lassen. Sollen mehrere Personen auf einmal versorgt werden, ist jedoch mit einer längeren Wartezeit zu rechnen.

Die Funktionen

Viele Interessenten bevorzugen bei der Nutzung vom Raketenofen Komfort. Die Mehrzahl der Geräte ist intuitiv gestaltet – so haben selbst Einsteiger den Dreh schnell heraus. Wer mit dem Ofen Speisen zubereiten will, sollte zu Modellen mit einer Kochablage greifen. Auf ihr lassen sich Pfannen und Töpfe platzieren. Produkte, die vordergründig als Heizung fungieren, gleichen in puncto Aussehen einem Heizstrahler. In puncto Funktionalität ist die Gestaltung und Anordnung der Griffe essenziell. Hierbei ist nämlich zu bedenken, dass der Raketenofen schnell sehr heiß wird. Selbst nach dem Ausbrennen dauert es ein wenig, bis man den Ofen wieder angreifen kann. Handgriffe auf dem Gerät müssen daher gut isoliert sein – idealerweise sind sie mit einer Ummantelung aus Gummi, Silikon oder Holz ausgestattet. Dank ihnen ist es bei Bedarf möglich, den Ofen an einen anderen Ort zu befördern.

Die Kosten

Der Preis ist natürlich ein wichtiger Faktor. Viele Käufer wollen sich immerhin allzu hohe Ausgaben ersparen. Es kann sich diesbezüglich lohnen, mehrere Produkte miteinander zu vergleichen und verschiedene Händler unter die Lupe zu nehmen. Allerdings sollte die Qualität immer an erster Stelle stehen.

Diese Arten von Raketenöfen gibt es

Den beschriebenen Ofen gibt es heute in verschiedenen Varianten. Das fängt bereits bei den Materialien an. So besteht das Gehäuse der meisten Modelle aus rostfreiem Edelstahl. Diese Produkte eignen sich aufgrund ihrer hohen Widerstandsfähigkeit perfekt für den Einsatz im Freien.
Häufig nutzt man auch Modelle aus Stahlblech oder Emaille – diese Materialien erweisen sich als besonders pflegeleicht. Ist das Gerät mit einer Stahlblech-Abdeckung ausgestattet, lässt sich diese als Ablage nutzen. Emaille ist hitzebeständig und hält Temperaturen von bis zu 500 °C stand.
Früher fertigte man Raketenöfen häufig vollständig aus Gusseisen an. Dies ist heute nicht mehr der Fall – denn das Material ist schwer, was sie in ihrer Beweglichkeit stark einschränkt. Mittlerweile besteht lediglich die Aufnahme für Pfannen und Töpfe auf dem oberen Rand aus diesem Eisen.
Man unterscheidet des Weiteren zwischen Geräten zum Kochen und Öfen, die ausschließlich der Wärmeabgabe dienen. Zu welcher Variante man greift, hängt von den persönlichen Anforderungen und dem gewünschten Einsatzgebiet ab. Bei Campern ist vor allem die erstgenannte Option beliebt.

Den Raketenofen aufbauen – so ist vorzugehen

Mittlerweile liefert etliche Hersteller ihre Geräte bereits vollständig zusammengebaut. Manchmal ist es jedoch notwendig, gewisse Einzelteile mit einem am Ofen zu befestigen. Dafür braucht man einen Schraubendreher – das benötigte Werkzeug liefern viele Verkäufer mit.
Bevor Anwender den Raketenofen in Betrieb nehmen, sollten sie auf einen sicheren Stand achten. Der Ofen sollte gerade stehen, sodass er selbst einer leichten, einseitigen Belastung standhält. Danach sammeln sie das Brennmaterial ein und bereiten dieses vor – dafür eignen sich unter anderem Äste, Tannenzapfen oder dünne Zweige. Auf diesen Materialien positioniert man die Auflage am Aschekasten, wobei man anschließend die Brennkammerklappe öffnet. Es ist des Weiteren möglich, über der Kochöffnung beim Brennraum ein Feuerkit anzubringen. Letzteres entzündet man, sodass das Holz schnell Feuer fängt. Bei Bedarf lassen sich über die Brennmaterialauflage weitere Zweige nachlegen.
Wer sich möglichst lange an seinem Raketenofen erfreuen will, sollte ihn regelmäßig reinigen. Am besten führen Nutzer die Säuberung sofort nach dessen Einsatz durch. Dafür lässt man den Ofen zuerst auskühlen. Danach wird die Ascheschale entnommen. Diese entleert man, wobei man anschließend den Raketenofen selbst ausschüttet. Nun bürstet man Kamin und Brennraum mit einem Handfeger aus. Der Korpus wird mit einem feuchten Tuch von Schmutzresten befreit. Es empfiehlt sich, ihn danach abzutrocknen – dadurch wirkt man unschönen Wasserflecken entgegen. Die Haltbarkeit der gusseisernen Oberteile lässt sich mithilfe einer Pflegepaste maximieren.

Hier lassen sich die Öfen einsetzen

Viele Raketenöfen kommen in der Natur – also beim Angeln, Jagen, Zelten, bei Gartenpartys sowie beim Grillen im Winter – zum Einsatz. Mit den Geräten kann man Speisen grillen, backen, kochen und braten. Daher ist es möglich, den Ofen vielseitig anzuwenden. Wird das Produkt nicht zum Zubereiten von Speisen eingesetzt, fackelt dessen Feuer ähnlich einem Raketenantrieb – daher rührt auch der Name für den Artikel.
Ein weiterer Pluspunkt des Raketenofens besteht darin, dass man für dessen Betrieb keinen Stromanschluss braucht. Zudem sind alle Modelle oben mit einer Öffnung für Töpfe, Pfannen und Grillroste ausgestattet.
Fürs Camping eignet sich der Ofen ebenfalls optimal. Anwender ersparen sich nämlich das Mitführen von Kohle und Gasflasche. Sie reisen also mit leichtem Gepäck. Durch die schnelle und effiziente Hitzeentwicklung ist es auch möglich, den Raketenofen als Wärmequelle zu nutzen. Es gibt auch Modelle, die ausschließlich zum Heizen genutzt werden – in puncto Aussehen gleichen sie einem Terrassenstrahler.
Ganz gleich, ob man den Raketenofen beim Camping, im Garten oder auf der Terrasse einsetzt – das multifunktionale Gerät also eine willkommene Ergänzung. Durch seine intuitive Ausstattung bereitet das Zubereiten von Speisen mit ihm viel Freude.
Ursprünglich entwickelte man die Öfen, um den Aufenthalt in der Natur angenehmer zu gestalten – und das in jeder Jahreszeit. Oft will man Abende unter freiem Himmel selbst in den kühlen Monaten genießen. Mit dem Raketenofen ist das durchaus möglich. Auf der Terrasse gewährleistet das Gerät nicht nur eine adäquate Wärmeversorgung, sondern am Abend sorgt das sichtbare Feuer auch für eine angenehme Stimmung.
Nutzen lässt sich der Ofen sowohl alleine als auch in der Gruppe. Mit einer unangenehmen Rauch- oder Geruchsentwicklung schlagen sich Anwender übrigens nicht herum. Viele Geräte sind so gestaltet, dass sie unterschiedlichen Witterungsbedingungen gut standhalten. Sie erweisen sich also als robust und bleiben dem Besitzer für lange Zeit erhalten.

Hier finden Interessenten einen Raketenofen

Kaufen kann man einen Raketenofen sowohl online als auch im Fachhandel vor Ort. Für welche Option sich Interessenten entscheiden, hängt von ihren Vorlieben ab. Bei einem Händler in der Nähe können sich potenzielle Käufer persönlich von der Qualität und Beschaffenheit des Ofens überzeugen. Dafür hat man bei einem Online-Anbieter eine größere Produktauswahl.

Fazit – auf Funktionalität und Qualität setzen

Keinesfalls dürfen sich Interessenten für das erstbeste Produkt entscheiden. Sie sollten ihre Suche mit Bedacht angehen und sich über ihre Bedürfnisse im Klaren sein. Auch empfiehlt es sich, mehrere Modelle – sowie deren Vor- und Nachteile – einander gegenüberzustellen. So findet sich ein Raketenofen, der zum Käufer passt.

Jenny